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Iced Earth - Night Of The Stormrider Review


Mann-O-Mann! Nun sitze ich hier und versuche ein Review zu einem meiner absoluten Lieblingsalben zuschreiben. Diese CD hat mich vor einigen Jahren vollends zum Metal getrieben. Ich möchte jetzt einfach mal anmerken, dass Ich dieses Review bewusst sehr subjektiv geschrieben habe. Bei dieser CD vergesse ich automatisch die Objektivität!

Nachdem das selbst betitelnde Debut Album von Iced Earth erschienen ist wurde der damalige Sänger Gene Adams gefeuert, da er laut Band einfach zu schlecht war. Sie holten dann John Greely an Board, welches sich zumindest für die „Night Of The Stormrider“ als richtige Entscheidung herausstellte. Man merkt sofort, dass er Mr. Adams ohne große Mühe in den Schatten stellen kann. Und das tat er auf diesem Konzeptalbum auch eindrucksvoll! Konzeptalbum? Ja genau! Das Album erzählt eine wirklich sehr gute Geschichte, auf die ich allerdings nicht eingehen werde. Schließlich soll sich jeder selbst ein Bild davon machen. Einige Songs gehen teilweise nahtlos ineinander über, was der Erzählung richtig gut kommt.

Das Intro des ersten Tracks „Angels Holocaust“ besteht aus einem Cover des Orffschen „Carmina Burana“, welches sich mit E-Gitarren und einem leisen Chor im Hintergrund richtig episch anhört. Episch geht es aber auch nach dem Intro weiter. Eine Akustik Gitarre begleitet die ersten leisen Klänge aus John Greelys Mund, bevor es mit einem schrillen Schrei und einem galoppierenden Schlagzeugbeat weiter geht. Hier werden Killer-Gitarrenriffs aneinander gereiht. Die Soli sind, wie von Iced Earth gewöhnt, auch auf sehr hohem Niveau. Der Song ist einfach ein Klassiker! Wir bei jedem Live Auftritt gespielt.

Soundsamples eines Gewitters läuten den zweiten Track „Stormrider“ ein. Auch hier beginnt das Werk sehr leise und klar. Aber auch nur so lange, bis die schnellen Gitarrenriffs aus Jon Schaffers Hand geschüttelt werden. Denn dann zeigt Greely, was für eine Power in seinem Stimmorgan steckt. Das stampfende Schlagzeug treibt des Hörers Nacken immer wieder auf und ab. Man kann einfach nicht still sitzen bleiben. Geile Riffs folgen den geilen Soli und umgekehrt. Phänomenale Arbeit des Lead Gitarristen und Jon Schaffer an seiner Rhythmus Gitarre!

Der dritte Track „The Path I Choose“ ist einer meiner Lieblingssongs auf diesem Album. In diesem Song herrschen fast ausschließlich nur die Gitarren. Gesang ist auch vorhanden, aber nicht in der Menge wie bei den anderen Songs. Sehr abwechslungsreich, wie eigentlich das ganze Album. Abgeschlossen wird der Song mit einem markanten Schrei aus Greelys Kehle und einem hymnisch anmutenden Riff.

Nachdem die ersten drei Tracks mächtig nach vorne geprescht sind, bekommt der Nacken mit dem vierten Track „Before The Vision“ mal wieder eine kleine Erholungspause von 1:23 Minuten. Der Song wird eindeutig von dem geilen Gesang John Greelys und Jon Schaffers können an der Akustik Gitarre beherrscht.

Nun ist die Pause allerdings vorbei und der fünfte Song im Bunde, namens „Mystical End“, setzt ein. Der Song ist der schwächste auf dem Album! Zumindest die erste Hälfte des Songs. Anfangs ein recht langweiliges Riff und ab 1:38 beginnt, musikalisch die langweiligste Stelle des Albums. Lyrisch gesehen ist der gesamte Song auf demselben hohen Niveau, wie der Rest der CD. Die langweilige Stelle endet bei 2:15 Minuten mit einem bösen schrei und nun setzt die sehr gute zweite Hälfte des Songs ein. Nun kommen die Soli und die anspruchsvollen Riffs wieder zum Vorschein, bist der Song nach 4:46 Minuten zum Ende kommt.

Der sechste Song „Desert Rain“ ist das nächste Highlight auf dem Album. Mit einem majestätischem Akustik Vorspiel beginnend, geht es nun mit einem Riff Feuerwerk par Excellence los. Der wahrscheinlich Abwechslungsreichste Iced Earth Song. Geile Riffs, geile Soli und ein geiler John Greely am Mic.

„Pure Evil“ lautet der siebte Titel auf dem Album. Der auch sehr abwechslungsreich daher kommt. Lyrisch gesehen beginnt nun der Rache Feldzug, bzw. die Schlacht des Stormriders. Und die Melodien passen wunderbar zu diesem Thema. Hier und da einige ruhige Passagen, die aber schnell wieder der E-Gitarrenwand gegenüberstehen. Die genialen Soli fehlen natürlich auch hier nicht. Wieder einmal eine tolle Leistung von den Jungs an den Instrumenten!

Mit dem achten und vorletzten Track „Reaching The End“, beginnt die letzte Ruhephase. Genau wie bei „Before The Vision“ herrscht hier der klare Gesang Greelys und die Akustikgitarre. Sehr harmonisch!

Das war nur die Ruhe vor dem Sturm, denn nun setzt der letzte Track „Travel In Stygian“ ein. Ein 9:19 Minuten Monster der relativ gemächlich beginnt. Doch nach nur 34 Sekunden geht der Sturm schon los. Ein Mega Riff wird abgespult und das Schlagzeug unterschreibt noch einmal die Richtung nach vorne. In dem Song ist Greely in seiner Bestform. Er singt anfangs sehr hoch, was aber sehr böse klingt. Für Abwechslung wir ebenfalls durch mehrere Tempi- und Taktwechsel gesorgt. Natürlich ein weiteres Highlight des Albums! Ich gehe sogar soweit und behaupte, dass dieser Song der beste Iced Earth Song überhaupt ist.

Fazit: Für mich persönlich ist das Album das Beste, was der Metal Bereich zu bieten hat. Jedenfalls das Beste Album was ich je gehört habe! Hart aber trotzdem Melodiös und Abwechslungsreich! Ich finde es Schade, dass John Greely eine rassistische und kleptomanische Sau ist. Nach dem Nachfolger von der „Night Of The Stormrider“, namens „Burnt Offerings“, welches allerdings von Matt Barlow eingesungen wurde, kam meiner Meinung nach keine wirklich gute Iced Earth Scheibe mehr raus. Ich konnte mich nicht wirklich mit Matt Barlow anfreunden. Leider stehe ich mit der Meinung so ziemlich alleine dar.


Tracklis:

  1. Angels Holocaust
  2. Stormrider
  3. The Path I Choose
  4. Before The Vision
  5. Mystical End
  6. Desert Rain
  7. Pure Evil
  8. Reaching The End
  9. Travel In Stygian

Gesamte Playtime: 45:43 Minuten

Links:
www.icedearth.com


Hier nun das Video zu "Desert Rain" von Iced Earth. Viel Spaß!

14.11.06 19:26
 


bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Thanatos (14.11.06 20:47)
Ein echt geiles Review, hat mir sehr gut gefallen.

Pure Evil ist meiner Meinung nach der Besste Song, allerdings muss ich sagen das ich Desert Rain auch echt Geil finde. Aber das trift wahrscheinlich auch auf den Rest des Albums zu.^^'

LG


Kuwe / Website (14.11.06 20:54)
Danke für dein Kommentar!


alu / Website (15.11.06 16:18)
Schön geschrieben.
Grüße
alu


Mme. / Website (17.11.06 18:50)
Blog mal wieder.
<3


alu / Website (17.11.06 21:42)
Ja! Blog mal wieder! xD


Thanatos (18.11.06 20:43)
ja genau !

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